Mit einer Bücher- oder Filmliste wird aus „Irgendwann komme ich dazu“ eine echte, stetig wachsende Übersicht über alles, was dir gefallen hat. Hier findest du Ideen für deine eigene Liste – und eine einfache Möglichkeit, sie so zu führen, dass du wirklich dabeibleibst.
Warum überhaupt eine Liste führen?
Lesen zum Vergnügen wird mit weniger Stress und besserem Schlaf in Verbindung gebracht. Eine Liste hilft dir außerdem, deine Pläne umzusetzen, statt sie zu vergessen [1]. Wenn du deine Eindrücke schriftlich festhältst, bleibt auch erhalten, was dir ein Buch oder Film bedeutet hat – denn Erinnerungen verblassen schon innerhalb weniger Monate.
Ideen für deine Bücherliste
- Nach Genre – je eine Rubrik für Romane, Geschichte, Science-Fiction und Lyrik.
- Nach Stimmung – „Wohlfühlbücher zum Wiederlesen“, „etwas Anspruchsvolles“, „kurz und schnell gelesen“.
- Nach Jahreszeit – leichte Sommerlektüre, düstere Winterromane, Klassiker für die Feiertage.
- Eine Jahres-Challenge – zwölf Bücher, also eines pro Monat, oder eine andere feste Zahl für das ganze Jahr.
- Nach Thema – Reiseliteratur, Kochbücher oder Bücher aus einer Region, die du besuchen möchtest.
Setze dir ein realistisches Ziel: Zwölf Bücher in einem Jahr sind besser als ein Ziel von 50 Büchern, das du schon im März aufgibst.
Ideen für deine Filmliste
- Nach Anlass – ein Abend zu zweit, ein Familienfilm oder ein Film für einen ruhigen Sonntag allein.
- Nach Stimmung – „bringt mich zum Weinen“, „keine Untertitel nötig“, „nicht schlimm, wenn ich dabei einschlafe“.
- Nach Regisseur oder Filmreihe – sieh dir nach und nach die Filme eines bestimmten Filmemachers an.
- Eine „vor der Fortsetzung ansehen“-Liste – damit du nie den Faden verlierst.
So behältst du deine Liste im Blick
Du kannst deine Liste auf drei Arten führen. Am besten ist die Variante, die du tatsächlich öffnest:
- Notizbuch oder Bullet Journal – eine schön gestaltete Doppelseite auf Papier, die allerdings zu Hause bleibt.
- Tabelle – lässt sich leicht nach Bewertung oder Genre sortieren und filtern, ist auf dem Smartphone aber umständlich.
- Eine Notizen-App – unterwegs schnell aktualisiert, durchsuchbar und immer dabei.
Entscheide dich für eine Variante und bleibe dabei. Eine Liste, auf die du nicht zugreifen kannst, wirst du auch nicht pflegen.
Das Protokoll für Gelesenes und Gesehenes
Notiere zu jedem beendeten Buch oder Film das Datum, einen Gedanken, der dir besonders im Gedächtnis geblieben ist, das Genre und eine Bewertung von 1 bis 10. Halte bei Filmen zusätzlich fest, wo du den jeweiligen Film gesehen hast und wie lang er dauert. So ist die Frage „Was wollen wir heute ansehen?“ beim nächsten Filmabend schnell beantwortet. Nach einem Jahr entsteht daraus ein Überblick über deinen Geschmack, den du durchblättern und über den du schmunzeln kannst.
Eine einfache Notizen-App wie EasyNotes reicht aus, um eine fortlaufende Film- oder Bücherliste zu führen und jederzeit auf dem Smartphone zu ergänzen.
FAQ
Schreibe die Titel auf, die du lesen möchtest. Ergänze später das Datum, an dem du das jeweilige Buch beendet hast, und notiere in einem Satz, was dir davon im Gedächtnis geblieben ist. Mit einer Notizen-App kannst du einen Titel sofort hinzufügen, sobald du davon hörst.
Wie ein Leseprotokoll hält sie fest, was du gesehen hast und was dir gefallen hat. Dadurch werden spätere Empfehlungen und Rückblicke einfacher. Notiere auch, wo du den jeweiligen Film gesehen hast und wie lang er dauert, damit sich Filmabende schneller planen lassen.
Ja – Lesen zum Vergnügen wird mit weniger Stress und besserem Schlaf in Verbindung gebracht, und eine Liste hilft dir, an deinem Vorhaben dranzubleiben [1]. Außerdem verhindert sie, dass immer dieselben fünf Bücher auf deinem „Irgendwann“-Stapel liegen bleiben.
Beides funktioniert. Eine Liste auf dem Smartphone ist immer dabei und lässt sich unterwegs schneller aktualisieren, während sich ein Notizbuch schöner gestalten lässt. Richtig ist die Variante, die du immer wieder öffnest.
Fazit
Eine Bücher- oder Filmliste macht wenig Arbeit und bringt viel: Sie macht aus deinem „Irgendwann“-Stapel ein konkretes Vorhaben und erinnert dich daran, was dir gefallen hat. Wähle eine der genannten Einteilungen und ein Medium, das du tatsächlich immer wieder öffnest. Dann beginne eine Liste, die du laufend ergänzt.
Quellen
- Her Campus. „The Benefits of Adding More Books to Your Reading List.“ https://www.hercampus.com/school/concordia-ca/benefits-adding-more-books-your-reading-list